CONALLIANCE berät den Alleingesellschafter der Dr. Dr. Wagner Gesundheit & Pflege Gruppe beim Verkauf an ORPEA

Conalliance hat den Alleingesellschafter Dr. Dr. Stephan Wagner als dessen exklusiver M&A-Berater beim Verkauf von 100% der Anteile an der Dr. Dr. Wagner Gesundheit & Pflege Gruppe an ORPEA SA beraten.

Dr. Dr. Wagner Gesundheit & Pflege
Dr. Dr. Wagner Gesundheit & Pflege ist auf dem Gebiet der Kurmedizin, Rehabilitation, Pflege und Alltagsbetreuung einer der größten und bedeutendsten privaten Anbieter Österreichs. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Salzburg wurde 1987 von Dr. Dr. Stephan Wagner gegründet. Der Konzern betreibt derzeit über das österreichische Bundesgebiet verteilt insgesamt 18 Gesundheitseinrichtungen, hiervon sieben Kurkliniken, fünf Rehabilitationskliniken (Sonderkrankenanstalten), sechs Pflegeheime – davon zwei mit Tageszentrum – sowie eine Einrichtung zur Alltagsbetreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und geistig behinderten Menschen.
Die Klinik- und Pflegeimmobilien befinden sich zu ca. 80% im Eigentum der Unternehmensgruppe.
In 2016 realisierte die Dr. Dr. Wagner Gruppe einen Umsatz in Höhe von mehr als 60 Mio. Euro.
Mit rund 1.800 Betten und rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt Dr. Dr. Wagner Gesundheit & Pflege zu den größten Arbeitgebern am österreichischen Gesundheitsmarkt.
Der Abschluss dieser Transaktion unterliegt einer kartellrechtlichen Beurteilung und der Zustimmung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde sowie den üblichen Abschlussbedingungen. Über die Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

ORPEA und Senecura
ORPEA ist einer der führenden Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen in Europa. In Österreich ist ORPEA seit 2015 mit der SeneCura Gruppe vertreten, die 59 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich betreibt (www.senecura.at). Der ORPEA-Konzern verfügt über ein Netzwerk von insgesamt 775 Gesundheitseinrichtungen mit nahezu 80.000 Betten, hiervon ca. 40% in Frankreich und ca. 60% außerhalb Frankreichs (Deutschland, Österreich, Belgien, China, Spanien, Italien, Tschechien, Polen und Schweiz). ORPEA ist im Euronext Paris (ISIN: FR0000184798) gelistet (www.orpea-corp.com).

Leitung des CONALLIANCE-Teams in dieser Transaktion:
Günter Carl Hober, Managing Partner (Gesamtleitung)
und Martin E. Franz, Associate Partner.

Conalliance berät Gesellschafter bei Verkauf der Dr. Römer Kliniken

Conalliance hat die Familie Römer beim Verkauf der Dr. Römer Kliniken und der dazugehörigen Krankenhausimmobilien an Omnicare mit Sitz im bayerischen Unterföhring und Think.Health mit Sitz in Fürstenfeldbruck beraten.Über den Kaufpreis und die Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die Käufer beabsichtigen, das Versorgungsangebot der Akutklinik für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Fachklinik für psychiatrische und psychosomatische Rehabilitation weiter auszubauen: In den kommenden zwei Jahren sollen deswegen mehr als sieben Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur, einen Neubau, das historische Immobilienensemble und die Parkanlagen investiert werden.

Dr. Römer Kliniken
Seit dem Jahr 1900 wurde die Klinik, mittlerweile in vierter Generation, von der Familie Römer geführt. Hans Bernhard Römer, mehr als 40 Jahre Chefarzt und zuletzt Geschäftsführer, bleibt dem Unternehmen beratend verbunden und wird die Weiterentwicklung des Konzepts begleiten. „Wir haben uns intensiv mit der Frage des nachhaltigen und zukunftsorientierten Fortbestands der Klinik mit seiner langen Geschichte, seiner traumhaften Lage sowie der Sicherung der Arbeitsplätze beschäftigt. Wir sind davon überzeugt, mit diesem Schritt und den geeigneten Partnern die bestmöglichen Voraussetzungen dafür geschaffen zu haben“, betont er. Wichtig sei gewesen, die Behandlungsmöglichkeit von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Hirsau weiterhin bieten und verbessern zu können. Diese Kontinuität soll auch dadurch zum Ausdruck gebracht werden, dass der Name „Klinik Dr. Römer“ bestehen bleibt. Konstantin Römer wird weiter in der Geschäftsführung der Klinik tätig sein. Auch Christine Römer bleibt im Unternehmen. Die Position des Chefarztes wird zum 1. Oktober neu mit Ralph-Michael Karrasch besetzt, der aktuell als Chefarzt in der Wendelsteinklinik in Gammertingen tätig ist und auf langjährige Erfahrung in der Leitung von Kliniken für Psychiatrie und Psychosomatik zurückblickt.

Omnicare
Omnicare ist der führende pharmazeutische Hersteller patientenindividuell zu applizierender Infusionslösungen. Alle Infusionslösungen werden aus in Deutschland zugelassenen Fertigarzneimitteln unter sterilen Bedingungen in modernsten apothekeneigenen Laboren hergestellt.

„Mit der Klinik Dr. Römer haben wir einen attraktiven Partner gefunden, um unsere langfristige Strategie hin zu einem integrierten Gesundheitsnetzwerk umzusetzen“, sagt Geschäftsführer Oliver Tamimi.

Omnicare hatte Ende 2015 mit der Übernahme des Spezialgroßhändlers Megapharm bereits einen Schritt in Richtung Kliniken getan. Der Zusammenschluss von rund 100 Apotheken sicherte sich den Zugang zu Praxissoftware MegaManager, die von rund 100 Krankenhäusern und Praxen genutzt wird.

Think.Health
Think.Health bringt Erfahrung im Krankenhausbereich mit. Die Firma wurde von Dr. Florian Kainzinger gegründet. Der Betriebswirt war zuvor bei Labor Berlin, einem Laborzusammenschluss der Kliniken Charité und Vivantes, als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig.

Windstar Medical geht an 7Life

Das zum ProSiebenSat.1-Konzern gehörende Tochterunternehmen 7Life übernimmt die Mehrheit am Hersteller Windstar Medical. Der Medienkonzern will mit dem Kauf sein Angebot an „TV-affinen Lifestyle Commerce-Produkten und -Märkten“ ausbauen.

Die Windstar-Gruppe zählt zu einem der führenden Anbieter von Gesundheitsprodukten außerhalb der Apotheke. Im Mass Market bietet das Unternehmen Marken wie Well & Slim, Greendoc, Vitalia und S-O-S an. Über den Online-Shop Goodvita werden die Produkte direkt verkauft.

Auch die großen Handelsketten lassen ihre Eigenmarken bei der Gruppe produzieren. Bekannte Abnehmer sind beispielsweise dm, Rewe mit den DocMorris-Eigenmarken und die Versandapotheke Vitalsana.

Windstar Medical wurde 2008 als Zusammenschluss verschiedener Beratungs- und Vertriebsunternehmen gegründet. Zu den insgesamt sieben Tochterfirmen gehören Dr. Kleine und Districon. Beide Unternehmen produzieren und vertreiben unter anderem Freiwahlprodukte und Eigenmarken.

Windstar ist aus dem 1993 gegründeten Beratungsunternehmen Promarcon hervorgegangen. Ende 2014 hatte der Finanzinvestor Equita die Mehrheit übernommen. Von den Firmengründern blieben Wilfried Eichhorn und Dr. Thomas Kleine an Bord, Lars Knobloch und Ralph Ziegelmeier schieden aus dem Unternehmen aus. Heute halten die Gründer weniger als 10 Prozent der Anteile.

7Life hat sich darauf spezialisiert, neue Geschäftsmodelle mit Partnerfirmen des Konzerns zu entwickeln und zu betreiben. Im Fokus stehen Synergien durch Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb von maßgeschneiderten Produkten auf konzerneigenen Reiseportalen wie weg.de oder Online-Sportprogrammen wie „Mach Dich Leicht“, auf denen künftig gezielt Werbung für die Produkte der Windstar-Gruppe ausgespielt werden könnte. Der Medienkonzern hält auch Minderheitsbeteiligungen an den Gesundheits- und Ernährungsportalen Kiweno und Vitafy sowie dem Parfümerie-Portal Flaconi.

Conalliance berät VR Equitypartner bei der Wachstumsfinanzierung der TRACOE medical

Die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft VR Equitypartner GmbH unterstützt das geplante weitere Wachstum des Medizintechnikanbieters TRACOE medical GmbH.

Conalliance berät die VR Equitypartner GmbH bei dieser Transaktion als Commercial Advisor.

TRACOE ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) und ein führender Anbieter hochqualitativer Produkte in den Nischenmärkten „Tracheotomie” (Luftröhrenschnitt) und „Laryngektomie“ (Entfernung des Kehlkopfes). In beiden Fällen wird die Beatmung des Patienten durch eine sogenannte Trachealkanüle sichergestellt.

Unter anderem kommt die Finanzierung bei der Expansion von TRACOE nach Großbritannien zum Einsatz: Die Muttergesellschaft der TRACOE übernimmt dort den langjährigen Kunden Kapitex Healthcare Ltd in Wetherby (nahe Leeds) im Rahmen einer Nachfolgeregelung. VR Equitypartner stellt dafür eine maßgeschneiderte Mezzaninefinanzierung zur Verfügung.

Die jetzt übernommene britische Kapitex ist seit mehr als 20 Jahren Kunde von TRACOE und vertreibt deren Trachealkanülen in England exklusiv. Daneben vermarktet Kapitex eigene Produkte im Bereich „Airway Management“ (Erhaltung und Sicherung der Atmungsfunktion bei Patienten) sowie Handelsware.

Conalliance erstellte im Rahmen der Transaktion eine Commercial Due Diligence für die VR Equitypartner GmbH. Zu den Vertragsdetails haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Leitung des CONALLIANCE-Teams in dieser Transaktion:
Günter Carl Hober, Managing Partner (Gesamtleitung)
und Martin E. Franz, Associate Partner.

M&A-Aktivität in der Gesundheitswirtschaft legt in Deutschland kräftig zu

Der globale Markt für Fusionen und Übernahmen (Merger & Acquisitions, M&A) in der Gesundheitswirtschaft hat im vergangenen Jahr zugelegt. Im mittelständischen Markt erreichte Deutschland den vierten Platz mit einem Volumen von mehr als 2 Milliarden Dollar.

Basierend auf den Daten von Dealogic, werden in der Statistik Transaktionen im so genannten „Middle Market“ mit Volumina von mindestens 50 Millionen US-Dollar bis höchstens 750 Millionen US-Dollar berücksichtigt. Danach wuchs der M&A-Middle Market in der Gesundheitswirtschaft im vergangenen Jahr insgesamt um 15 Prozent, verglichen mit 2010 – und zwar vor allem durch sich überproportional positiv entwickelnde Märkte wie der der klinischen Informationstechnologie. Damit ist der Bereich M&A in der Gesundheitswirtschaft unter allen M&A-Märkten weltweit der drittstärkste. Ein höheres Transaktionsvolumen verzeichneten lediglich der Immobiliensektor (111,8 Milliarden US-Dollar) sowie die Computer- und Elektronikbranche (61,6 Milliarden US-Dollar).

Dieses positive Klima wird sich laut Expertenmeinung im laufenden Jahr nicht abkühlen.

Pharmalogistikspezialist Trans-O-Flex geht an die Fam. Amberger und die Schoeller Holding

Die Amberger Familien GbR, Tegernsee, und die Schoeller Holding, München/Zürich, haben den Logistikdienstleister Trans-O-Flex, Weinheim, zu gleichen Teilen von der Österreichischen Post erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Trans-O-Flex Logistics Group ist ein spezialisierter Transport- und Logistikdienstleister für europaweite B2B-Logistiklösungen. Bei einem Umsatz von 500 Mio. Euro (2014) beschäftigt die Gruppe 1900 Mitarbeiter und betreibt 91 eigene Betriebsstellen in Deutschland und Österreich. Die Dienstleistungen der Gruppe sind in die Bereiche Schnelllieferdienst, Thermomed und Logistik-Service gegliedert. Die Familie Amberger, Alleingesellschafter der Loxxess AG, Tegernsee, und die Gebrüder Schoeller hatten die Trans-O-Flex AG gemeinsam bereits 1995 erworben. Damals erzielte Trans-O-Flex einen Umsatz von knapp 1 Mrd. DM. Nach erfolgter Sanierung wurde der Schnelllieferdienst im Jahr 1998 an die Deutsche Post AG verkauft, 2008 erwarb die Österreichische Post das Unternehmen.

Peter Amberger, Geschäftsführer der Amberger Familien GbR und Aufsichtsratsvorsitzender der Loxxess AG, kommentiert den erneuten Kauf so: „Trans-O-Flex ist ein tolles Unternehmen, dessen besondere Stärke vor allem in den Dienstleistungen für die Pharmabranche liegt. In diesem Sektor sehen wir hervorragende Marktchancen. Deshalb werden wir Trans-O-Flex noch stärker auf diesen Bereich ausrichten.“

Christoph Schoeller, Managing Director der Schoeller Holding, erklärt: „Wir sehen die Beteiligung an Trans-O-Flex als Engagement mit großem Potenzial. Der Markt verzeichnet einen zunehmenden Bedarf in den Nischen, in denen das Unternehmen seine Stärkten hat. In der Konzentration darauf liegt der Schlüssel zur Stärkung der Profitabilität.“

Medi-Globe geht an Duke Street

Die Mehrheit der Gesellschafter der Medi-Globe Corporation hat alle Anteile an ein Konsortium unter der Führung des englischen Private Equity Fonds Duke Street verkauft.

Die Transaktion fand im Wege einer Verschmelzung nach dem Recht des US-Staates Dalaware statt. Das Käufer-Konsortium besteht unter anderem aus zwei Fonds der Deutschen Bank sowie den Gesellschaften Atnahs Capital, Brederode und Harwood Capital. Über das Volumen des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Akquisition der Medi-Globe Corporation ist die erste Transaktion für Duke Street in Deutschland überhaupt. Duke Street mit Sitz in London ist ein auf den Mid-Cap-Bereich konzentrierter Private Equity-Investor. Im Fokus stehen komplexe Übernahmen von Unternehmen, die sich in einer Phase starken Wachstums befinden.

Die Medi-Globe Gruppe hat ihre Niederlassung in Achenmühle. Die Unternehmensgruppe produziert und liefert Einwegbestandteile für flexiblen Endoskopieeinsatz und Produkte für Urologie und Kardiologie und weiteres medizinisches Zubehör zum klinischen Gebrauch.

Die Hauptmärkte sind Deutschland und Frankreich. Wichtige Märkte für die Weiterentwicklung sind der übrige europäische Markt, China, Japan und Brasilien. Die Holding der Medi-Globe Gruppe in Tempe, Arizona erzielte in 2015 einen Umsatz von 120 Millionen Euro.

Die amerikanische Medi-Globe Muttergesellschaft hat etwa 90 Minderheitsgesellschafter, die im Zuge des Vollzugs der Verschmelzung der Transaktion noch zustimmen sollen.

Pflegeheim-Kette Casa Reha geht an französische Korian

Der französische Altenheim- und Klinikbetreiber Korian kauft die deutsche Pflegeheim-Kette Casa Reha. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der französische Altenheim- und Klinikbetreiber Korian akquiriert zum dritten Mal in Deutschland: Nach den Pflegeheim-Ketten Phoenix und Curanum verleibt sich Korian auch die Nummer drei Casa Reha ein, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Casa Reha hatte seit 2007 dem britischen Finanzinvestor Hg Capital gehört, der sich einen Verkaufspreis von 300 Millionen Euro erhofft hatte. Über den tatsächlichen Preis sei Stillschweigen vereinbart worden, Hg Capital erlöst aber nach eigenen Angaben 77 Prozent mehr als den Wert, mit dem Casa Reha in den Büchern stand. Dem vorherigen Eigentümer Advent gehörte noch eine Minderheitsbeteiligung.

Casa Reha mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt betreibt 70 Pflegeheime mit mehr als 10.000 Betten und 4100 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz liegt bei 270 Millionen Euro, der operative Gewinn (Ebitda) Finanzkreisen zufolge bei 30 Millionen Euro. Zusammen mit Curanum und Phoenix kommt Korian damit eigenen Angaben zufolge in Deutschland auf 216 Häuser mit mehr als 27.500 Betten. 12.400 Mitarbeiter erwirtschaften dann einen Umsatz von 780 Millionen Euro, gut ein Viertel des Konzernumsatzes.

Korian komme damit seinem Ziel eines Umsatzes von drei Milliarden Euro näher, sagte Vorstandschef Yann Coleou. Die Standorte der drei Ketten ergänzten sich gut. Die Franzosen setzten sich im Bieterkampf um Casa Reha gegen den gleichfalls aus Frankreich stammenden Konkurrenten Domus Vi durch, der dem Finanzinvestor PAI Partners gehört.

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Partner der Conalliance, gehörte dem Expertenrat der Casa Reha an.

Omnicare akquiriert megapharm

Omnicare übernimmt den Spezialgroßhändler megapharm. So sichert sich die Zyto-Kooperation nicht nur Marktanteile, sondern auch den Zugang zu neuen technischen Dienstleistungsangeboten.

Omnicare ist der führende pharmazeutische Hersteller patientenindividuell zu applizierender Infusionslösungen. Alle Infusionslösungen werden aus in Deutschland zugelassenen Fertigarzneimitteln unter sterilen Bedingungen in modernsten apothekeneigenen Laboren hergestellt.

Megapharm wurde 1993 gegründet und hat derzeit mehr als 200 Apotheken als Kunden. Neben dem Einkauf sind die Dienstleistungsangebote die zweite wichtige Säule des Unternehmens. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz der megapharm alleine bei 380 Millionen Euro. Durch den Zusammenschluss erwächst nun mit der fusionierten Omnicare/megapharm ein gewichtiger Anbieter im Markt der Zyto-Spezialgroßhändler bzw. Compounder mit einem kumulierten Umsatz von deutlich über einer halben Milliarde Euro jährlich.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Alliance Boots hatte im Oktober 2008 zunächst 90 Prozent der Anteile akquiriert; ein Jahr später übernahm der britische Pharmahändler das Unternehmen komplett. Allerdings hat sich seitdem der Markt stark verändert: Die großen Herstellbetriebe haben längst eigene Lieferanten und Zulassungen; viele unabhängige Zytoapotheker haben sich 2012 zu Omnicare zusammengeschlossen und kaufen seitdem über diesen Weg gemeinsam ein.