Endoskop-Hersteller Blazejewski MEDI-TECH GmbH verkauft Minderheitsbeteiligung an SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement

Der Tübinger Medizintechnik- und Life-Science Investor SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement beteiligt sich mit 24,9 Prozent an dem badischen Endoskop-Spezialisten Blazejewski MEDI-TECH GmbH. Der Medizintechnik-Mittelständler will mit Hilfe der Minderheitsbeteiligung der SHS unter anderem Vertrieb und Internationalisierung strategisch vorantreiben sowie neue Endoskopie-Produkte zur Marktreife bringen.

Die minimal-invasive Chirurgie (MIC) gehört heute weltweit zum Standard bei operativen oder diagnostischen Eingriffen. Diese sogenannte Schlüsselloch-Therapie, die technisch laufend weiterentwickelt wird, ist ohne hochwertige Endoskopie-Geräte nicht denkbar. Das weltweite Marktvolumen liegt bei rund 9 Milliarden USD, bei circa 9 Prozent Wachstum pro Jahr.

Die Blazejewski MEDI-TECH GmbH zählt zu den führenden Herstellern von medizinischen Endoskopen und ist bekannt für ihre starren und halbstarren 2D-Endoskope, die einen sehr guten Ruf genießen. Das Unternehmen wurde 1991 von Reinhold Blazejewski gegründet. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren im badischen Sexau bei Freiburg 2D- und 3D-Endoskope. Die Zulassung für 3D-Endoskope vom Typ BMTvision(R) ist für 2020 geplant. Zu den Kunden des Erstausrüsters (OEM) zählen Weltmarktführer auf dem Gebiet der Medizintechnik.

Über die Blazejewski MEDI-TECH

Die Blazejewski MEDI-TECH GmbH mit Sitz im badischen Sexau wurde 1991 von Reinhold Blazejewski gegründet. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ein Viertel in F&E, entwickeln, produzieren und vertreiben medizinische Endoskope, die weltweit in Operationssälen zum Einsatz kommen. Zum Produktspektrum gehören starre und flexible 2D-Endoskope (auch mit Chip-on-the-Tip-Technologie) mit sehr guter Bildqualität. Dazu kommen 3D-Endoskope, die sich durch eine exzellente räumliche Darstellung auszeichnen und mit einem Außendurchmesser von unter 2,5 Millimetern weltweit einzigartig sind. Die Herstellung von 3D-Endoskopen ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Die 3D-Optiken von Blazejewski werden auch außerhalb der Medizintechnik in der Robotik eingesetzt.

Über die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement

Die Tübinger SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH investiert in Medizintechnik- und Life-Science-Unternehmen mit Fokus auf Expansionsfinanzierungen, Gesellschafterwechsel und Nachfolgesituationen. Dabei geht SHS sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen ein. Als erfahrener Brancheninvestor unterstützt das 1993 gegründete Unternehmen das Wachstum seiner Portfoliogesellschaften durch ein Netzwerk an Kooperationen, zum Beispiel bei der Einführung neuer Produkte, bei regulatorischen Themen oder beim Eintritt in weitere Märkte. Zu den deutschen und internationalen Investoren der SHS-Fonds gehören etwa berufsständische Versorgungswerke, Pensionsfonds, strategische Investoren, Dachfonds, Family Offices, Unternehmer und das SHS-Managementteam. Das Eigenkapital-Investment der AIFM-registrierten Gesellschaft beträgt bis zu 30 Mio. Euro, darüber hinausgehende Volumina können mit einem Netzwerk von Co-Investoren umgesetzt werden. Aktuell investiert SHS aus seinem fünften Fonds. Der Fonds hat Kapitalzusagen in Höhe von über 130 Mio. Euro erhalten.

Über die ConAlliance

ConAlliance gehört zu den führenden M&A-Beratungshäusern bei der ganzheitlichen Begleitung von Unternehmensverkäufen und -käufen im Gesundheitswesen und hat seit Gründung in 2011 mehr als 100 Mandate erfolgreich begleitet.

Die Industrieexpertise von ConAlliance ist maximal konzentriert:
100% Unternehmenstransaktionen im Gesundheitswesen.

Medizintechnik, Medizinprodukte, Arzneimittel, Pflege- und Krankenhauswesen, Health Care IT und sonstige produzierende und dienstleistende Unternehmen in der globalen Gesundheitsindustrie sowie Gesundheitsimmobilien bilden die Kernkompetenzen.

Bei Interesse an ConAlliance und an weiterführenden Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten www.conalliance.com

ConAlliance hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmenstransaktionen im Endoskopie-Segment erfolgreich begleitet.

Bei Interesse an Unternehmenstransaktionen und M&A-Beratungen im Segment der Endoskopie wenden Sie sich bitte an ConAlliance: Kontakt.

Fujifilm akquiriert medwork, den deutschen Hersteller von endoskopischen Instrumenten

Die FUJIFILM Corporation hat am 16. Mai eine Vereinbarung zur Übernahme der medwork GmbH abgeschlossen. Medwork wird hierdurch eine 100%ige Tochter der Fujifilm-Gruppe.

Medwork und Fujifilm arbeiten schon seit 2012 zusammen. Durch den Zusammenschluss und das sich ergänzende Produktportfolio erhofft man sich einen erheblichen Synergieeffekt. Mit technologisch innovativen Endoskopsystemen und einem globalen Vertriebsnetz ist Fujifilm im Endoskop-Bereich tätig. Durch die Integration kann medwork als Systemlieferant im Markt auftreten und als One-stop-shop ein quasi komplettes Produktportfolio aus einer Hand anbieten.

Medwork

Die medwork GmbH mit Sitz in 91315 Höchstadt ist seit mehr als 20 Jahren in der Medizintechnik tätig und beschäftigt ca. 140 Mitarbeiter.

Medwork entwickelt und produziert medizintechnische Instrumente für die therapeutische Endoskopie im Fachbereich der Gastroenterologie, die hauptsächlich bei der Magen- und Darmspiegelung zum Einsatz kommen.

Die medowrk-Geschäfte entwickelten sich positiv: So konnte das Rohergebnis von ca. 9 Mio. € in 2013 auf mehr als 10 Mio. € in 2015 und auf fast 13 Mio. € in 2017 gesteigert werden. Dies führte in 2017 zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,2 Mio. € und einem EBITDA von ca. 4 Mio. €.

Fuifilm

Das japanische Unternehmen Fujifilm ist im Nikkei 225 gelistet. Fujifilm realisierte in 2018 einen Umsatz in Höhe von 2433 Mrd. Yen (ca. 20 Mrd. €) und beschäftigt fast 80.000 Mitarbeiter.

1934 begann das Unternehmen mit der Produktion von Kinofilmmaterialien. Seitdem hat es sich durch Schwerpunktsetzung auf Forschung und Entwicklung zu einem globalen Technologiekonzern entwickelt, der in vielen Geschäftsfeldern tätig ist. Den meisten ist das Unternehmen hierzulande im Zusammenhang mit den Themen „Foto und Film“ bekannt.

In der Medizintechnik bietet Fujifilm Medical Systems komplette Systeme, die die digitale Bilderzeugung bis hin zur krankenhausweiten Bildverteilung abdecken. Ergänzend zum klassischen PACS für den Einsatz in Kliniken und Krankenhäusern wird AXON PACS als Archivlösung für kleine bis mittlere Praxen oder Praxisgemeinschaften angeboten. Zum Bereich „Medical Systems“ gehören auch Lösungen auf dem Gebiet der digitalen Radiographie, das Unternehmen gilt als Erfinder der digitalen Radiographie und ist auf diesem Sektor Weltmarktführer.

Im Segment Life Science werden Fluoreszenz-Scanner und CCD-Kamera-Systeme für Bio-Imaging, digitale Autoradiographie, QuickGene Nukleinsäure-Extraktionssysteme für molekulare Diagnostik und Forensik und Clinical Chemistry Analyzers (Fuji Dri-Chem) angeboten. Im Rahmen der 2006 angekündigten Neuorientierung wurde der Bereich zum Kerngeschäft ernannt.

Anfang 2008 war die Übernahme des Arzneimittelherstellers Toyama angekündigt worden und damit der Ausbau von Fujifilm zum sogenannten „Healthcare“-Unternehmen. Der Umsatz im Sektor Medizin soll in den folgenden zehn Jahren verdreifacht werden, das Spektrum dann von der medizinischen Vorsorge über die Diagnose bis zur Therapie reichen. Zuvor war das Unternehmen Daiichi Radioisotope Laboratories Ltd. übernommen und als Fujifilm RI Pharma in den Konzern integriert worden. Dies markiert den Einstieg in die nuklearmedizinische Imaging-Diagnose und therapeutische Radiopharmazeutika. Anfang 2007 war die amerikanische Problem Solving Concepts Inc. übernommen worden, um die Integration der Kardiologie in das Fujifilm-eigene PACS-System zu ermöglichen.

Am 15. Dezember 2011 wurde die Übernahme von Sonosite, einem Spezialisten für tragbare medizinische Ultraschalldiagnosesysteme, bekanntgegeben.

ConAlliance

ConAlliance gehört zu den führenden M&A-Beratungshäusern bei der ganzheitlichen Begleitung von Unternehmensverkäufen und -käufen im Gesundheitswesen und hat seit Gründung in 2011 mehr als 100 Mandate erfolgreich begleitet.

Die Industrieexpertise von ConAlliance ist maximal konzentriert:
100% Unternehmenstransaktionen im Gesundheitswesen.

Medizintechnik, Medizinprodukte, Arzneimittel, Pflege- und Krankenhauswesen, Health Care IT und sonstige produzierende und dienstleistende Unternehmen in der globalen Gesundheitsindustrie sowie Gesundheitsimmobilien bilden die Kernkompetenzen.

Bei Interesse an ConAlliance und an weiterführenden Informationen besuchen Sie bitte die Internetseiten www.conalliance.com

Medi-Globe geht an Duke Street

Die Mehrheit der Gesellschafter der Medi-Globe Corporation hat alle Anteile an ein Konsortium unter der Führung des englischen Private Equity Fonds Duke Street verkauft.

Die Transaktion fand im Wege einer Verschmelzung nach dem Recht des US-Staates Dalaware statt. Das Käufer-Konsortium besteht unter anderem aus zwei Fonds der Deutschen Bank sowie den Gesellschaften Atnahs Capital, Brederode und Harwood Capital. Über das Volumen des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Akquisition der Medi-Globe Corporation ist die erste Transaktion für Duke Street in Deutschland überhaupt. Duke Street mit Sitz in London ist ein auf den Mid-Cap-Bereich konzentrierter Private Equity-Investor. Im Fokus stehen komplexe Übernahmen von Unternehmen, die sich in einer Phase starken Wachstums befinden.

Die Medi-Globe Gruppe hat ihre Niederlassung in Achenmühle. Die Unternehmensgruppe produziert und liefert Einwegbestandteile für flexiblen Endoskopieeinsatz und Produkte für Urologie und Kardiologie und weiteres medizinisches Zubehör zum klinischen Gebrauch.

Die Hauptmärkte sind Deutschland und Frankreich. Wichtige Märkte für die Weiterentwicklung sind der übrige europäische Markt, China, Japan und Brasilien. Die Holding der Medi-Globe Gruppe in Tempe, Arizona erzielte in 2015 einen Umsatz von 120 Millionen Euro.

Die amerikanische Medi-Globe Muttergesellschaft hat etwa 90 Minderheitsgesellschafter, die im Zuge des Vollzugs der Verschmelzung der Transaktion noch zustimmen sollen.